Milchkefir ist eine Symbiose von verschiedenen Bakterien und Hefezellen. Diese Symbiose ist gegen Umwelteinflüsse recht widerstandsfähig, sonst hätte sich der sogenannte "Milchkefir" nicht über viele Jahrhunderte gehalten. Allerdings kann auch ein Kefirpilz durch andere Mikroorganismen verunreinigt sein. Gerade, wenn der Pilz aus einer unsicheren Quelle kommt, ist es schwierig zu beurteilen, welche hygienischen Bedingungen das Wachstum des Pilzes beeinflußt haben.
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Im Folgenden finden Sie einige wichtige Unterscheidungskriterien, die es ermöglichen relativ einfach die Qualität einer Kefirkultur zu beurteilen. 1. Farbe: Die Farbe der Milchkefirkultur sollte sauberes weiß (siehe oben) sein. Wenn die Kefirkultur bereits eine leicht gelbliche Farbe besitzt (wie im rechten Bild), zeugt das von häufigem Luftkontakt - welcher nicht unbedingt vorteilhaft für die Symbiose der Mikroorganismen ist.
2. Geruch: Das erste Kriterium zur Beurteilung der Qualität ist der Geruch. Eine gesunde Kefirknolle sollte neutral bis leicht säuerlich riechen. Werden Sie mißtrauisch bei Knollen mit einem muffigen oder penetrant strengen Geruch.
3. Äußerlichkeiten Eine gesunde Kefirknolle sollte etwas gummiartig, aber weich sein. Vorsicht ist geboten bei harten oder sehr großen Exemplaren. Es gibt keine ideale Größe, aber nehmen Sie lieber mehrere Kleine als eine große Knolle. Größere Knollen haben einen älteren Kern, der in der Mitte oft nicht ideal mit Nährstoffen versorgt werden kann - das entstehende Getränk erhält eine leicht bittere Note. Verwenden Sie in diesem Fall den sich bildenen jungen Nachwuchs und verwerfen Sie die große Knolle. Zusammenfassung:Ein gesunder Kefirpilz zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: - weiche, gummiartige Grundsubstanz
- Farbe: milchig weiß
- neutraler evtl. leicht säuerlicher Geruch
Sollte ein Kefirpilz eine dieser Eigenschaften haben, ist Vorsicht geboten:
- harter oder brüchiger Pilz
- gelbe Stellen
- muffiger oder strenger Geruch
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 02 Juli 2009 )
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